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Einwohner und Bevölkerung in Nepal

Bevölkerung

Nepal hat mit einer Fläche von ca. 145.000 Quadratkilometer ca. 20 Mio. Einwohner, wobei man bedenken muss, dass viele Teile des Landes noch unbewohnt sind und die Bevölkerung sich auf die Ballungszentren verteilt.

bevölkerun in nepal

karte nepal

Kathmandu ist mit ca. 500.000 Einwohner die dichtbesiedelte Stadt, Bhaktapur mit ungefähr 420.000 die Zweit dichtbesiedelte Stadt Nepals. Der jährliche Bevölkerungszuwachs ist sehr hoch, vor 30 Jahren betrug die Einwohnerzahl nur etwa die hälfte, nämlich 9,8 Mio. Durchschnittlich bekommt eine Nepalesische Frau 5,4 Kinder. Dem steht aber die hohe Kindersterblichkeit entgegen, nach Schätzungen der Regierung sterben von 1000 Kinder 107.

In Länder ohne soziales Sicherheitssystem sind die Nachkommenden Kinder die einzige Altersvorsorge. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 53,5 Jahren. Im Gegensatz zu den Industrieländern ist die Lebenserwartung der Frau niedriger, 52,2 Jahren und die der Männern 54,3 Jahren. Die relative niedrige Lebenserwartung reflektiert sich in der schlechten Medizinischen Versorgung wider in dem ein Arzt um die 50.000 Patienten versorgen muss. Zu den Analphabeten gehören etwa 85% der Frauen und 59% der Männer. Mittlerweile können etwa 30% der Bevölkerung lesen und schreiben, 1950 waren es gerade mal 1-2%.

In Nepal gibt es mindestens 36 verschiedene Volksgruppen (siehe Karte) die zum großen Teil unterschiedliche Sprachen sprechen. Ihre Namen haben auch vorbestimmte Stellungen in dem Hinduistischen Kastensystem.

Die verschiedenen Volksgruppen leben in unterschiedlichen von ihnen abstammenden Regionen. Einige Gruppen, darunter auch die Sherpas sind als Bergführer in der östlichen Everest - Region bekannt. Die Gurungs, Magaren und Chetris sind Bergführer in der westlichen - Region. Die Tamangs befinden sich in den Bezirken rund um das Kathmandu-Tal. Die Rais, Limbus, Magars und Gurungs im Mittelgebirge, traten überwiegend als Gurka-Soldaten hervor. Die Newars, die Ureinwohner des Kathmandu-Tals, haben einen bedeutenden Beitrag zur Kunst und Architektur geliefert. Im Terai, dem Tiefland im Süden Nepals, leben die Tharu, Maithili, Bhojpuri und Dhangar. Die Nepalesen in der Terai-Region haben eine sprachlich und ethnisch eine enge Verbindung mit dem Bewohner Indiens.

newar
gurung
magar
Newar
Gurung
Magar

Die wichtigsten Volksguppen in Nepal


Newar

Die Newar sind die älteste Volksgruppe im Kathmandu Tal und werden als "Ureinwohner" des Tals betrachtet. Sie haben sich hauptsächlich im Kathmandu Tal angesiedelt und sprechen bis heute ihre eigene Sprache (Newari). Die Newars sind eine sprachliche Gemeinschaft mit indo-arischer als auch tibeto-burmesischer Herkunft. Die genaue Abstammung der Newaris ist für Ethnologen bis heute noch ein Rätsel. Sie genießen hohes Ansehen und gehören zu den hohen Bevölkerungsschichten der nepalesischen Gesellschaft. Die Newar sind zum teil Buddhisten und Hinduisten. Es wird angenommen, dass die Newar ursprünglich Buddhisten waren, aber die lange historische Annahme von Hindu Ritualen führte die Newar zur einzigartigen synkretischen Tradition. Die Newar gehören zu der Kaste der Arbeiter, leicht identifizierbar durch ihre Nachnamen, wie Jyapu (Landwirte), Shrestha (Administratoren), Rajkarnikar (Zuckerbäcker), Tuladhar (Wiegers, Handwerker), Tamrakar (Kupfer Handwerker), Shakya (Goldschmiede), Nakarmi (Schmiede), Kulu (Trommel-Maker).

Sherpa

Der nepalesische Volkstamm der Sherpa lebt im Kumbu Gebiet (Everest-Gegend) im Osten Nepal. Sie sind etwa im 6. Jahrhundert aus dem östlichen Tibet eingewandert. Die tibetische Herkunft kann man recht gut an ihrer Sprache erkennen, die dem tibetischen sehr ähnelt. In Europa wird der Name Sherpas, aufgrund ihrer vielen Hochgebiergs-Expeditionen als Trekking-Guide oder Lastenträger interpretiert. Der Name "Sherpa" bedeutet aber in Wirklichkeit "Bewohner des Ostens". Wie der Name schon sagt sind sie in erster Linie in Ost-Nepal angesiedelt. Ihre Heimat befindet sich im Solu-Khumbu Gebiet. Die Sherpa gehören zu der Kaste der Bauern und Handwerker. Sie arbeiten in der Landwirtschaft, Ackerbau, Viehzucht, Milchwirtschaft und dem Handel.

Gurung

Die Gurung sind ein nepalesisches Bergvolk mit tibetischer Abstammung. Sie leben vorwiegend im östlichen Teil des Bezirks Gorkha bis Lamjung und vom Kaski Distrikt bis Syanja und die Region um Pokhara. Gurungs praktizierten überwiegend die alte Bon Religion (ursprüngliche Religion der Tibeter), später wendeten sich viele dem tibetischen Buddhismus zu. Einige Gurungs aus dem östlichen Nepal wurden auch mit der Zeit von der Hindu Religion beeinflusst. Der Name Gurung stammt von dem tibetischen Wort "Grong" (Bauer). Die Gurungs nenne sich selbst Temü (Tamu). Die Gurung haben ihre eigene Kastenunterteilung die in zwei Hauptkasten unterteilt wird, die Char Jat (vier Stände) und Sora Jat (Sechzehn Stände). Die Gruppe der Char Jat Kaste haben einen höheren Stellenwert als die Sora Jat. Beide Gruppen werden noch einmal in Unterkasten eingeteilt, wie es der Name schon sagt wird die Char Jat in vier und die Sora Jat in 16 Unterkasten eingeteilt. Die Gurung leben traditionell vom Ackerbau, Schafzucht und Salzhandel. Viele Gurungs findet man auch bei den Gurkha Soldaten. Ihre Kampfkraft, Mut und Siegeswillen war bei den Briten sehr beliebt.

Gurung Kinder Nepal Rupertal
Gurung Kinder

Magar

Die Magar gehören zu der tibetisch-burmesische Völkergruppe, deren Heimat reicht von der westlichen und südlichen Daulagiri Kette nach Süden bis zu den bekannten Mahabharat Gebirgsausläufer und nach Osten in das Gandaki-Becken. Nach der nepalesischen Volkszählung aus dem Jahre 2001, zählten 1.622.421 Menschen als Angehörigen der Magar. Das sind 7,14% der gesamten Bevölkerung Nepals und demnach die größte Volksgruppe im Land. Die Gruppe der Magar sind fast alle Buddhisten, nur eine Handvoll zählen zum Hinduismus. Die Magar-Volksgruppe gliedert sich in verschiedene Clans (Tar). Zu den wichtigsten zählen die Rana, Thapa, ALE, Gharti, Budhathoki und Pun. Diese Clans wurden weiter unterteilt in verschiedene Sub-Clans (Up-Thar). Magars heiraten strikt innerhalb ihres Clans. Die Magar leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, wogegen einige ihre bescheidenen Einnahmen als Gurka Soldat aufbesserten. Angebaut wird Reis, Hirse, Weizen Mais, Obst und Gemüse. Viele Bauern betreiben auch nebenbei eine Ziegen- oder Schafzucht.

Magar Familie Rupertal
Magar Familie - Rupertal

Thakali

Die ethnische Gruppe der Thakali stammt aus dem Thak Khola Gegend zwischen Annapurna und Dhaulagiri in der Mustang Region von Nepal. Bis ende des 19. Jh haben sie sich entlang dem ganzen Kali-Gandaki-Tal ausgebreitet und bis heute in ganz Nepal. Ihre Bevölkerung umfasst rund 13000 Menschen, dass macht fast 0,06% der Bevölkerung Nepals. Im Jahr 2001, gab es 12.973 Thakali in Nepal, von denen 65,01% Buddhisten und 33,83% Hindus waren. Die Thakalis gehören zu den erfolgreichsten Unternehmern in Nepal. Sie sind besonderst in der Gastronomie vertreten und darüber hinaus sind sie Eigentümer von Hotels und Gästehäuser. Auch die Gruppe der Thakali sind in vier endogamous Klans unterteilt, die jeweils ihren eigenen Gott vertreten durch ein Tier Schutzgott, wie Drache, Elefant, Schneeleopard und Yak. Die Klans besitzt eine Rangordnung bei der Gauchan Klan in der Regel an erster Stelle steht, gefolgt vom Tulachan, Sherchan, und Bhattachan. Bei den Thakali-Subgruppen darf nur in der Gruppe geheiratet werden, wogegen zwischen den Klans auch außerhalb geheiratet werden darf. Die Klanzugehörigkeit kann man an ihren Nachnamen erkennen.

Rai

Die Rai, auch bekannt als die Khambu (Menschen der Khumbu-Region) gehören zu der Kiranti-Volksguppe, zu der die Limbus, die Sunuwar, Yakkha Dhimal, Köche, Meche, Jirel und Hayu gehören. Die Rais sind die größte ethnische Volksgruppe in Ost-Nepal. Sie sind bekannt als tapfere Krieger und sollen im 2. Jh über das ganze Kathmandu-Tal regiert haben. Deshalb gehen heute noch viele zur Polizei, Armee oder ins Gurkha-Regiment. Die restlichen arbeiten in der Landwirtschaft und bauen Reis, Weizen, Hirse, Mais und einige Gemüsesorten an. Die Hauptsiedelgebiete der Rai erstreckt sich über Solukhumbu nach Okhaldhunga, Khotang, Bhojpur und die Udayapur Bezirke (Majh Kirat oder Zentral Kirat) in der nordöstlichen Bergregion von Nepal und westlich des Arun River und Sun Koshi River in Ostnepal. Rais sind auch in Indien beheimatet und leben in Sikkim und im Norden/West Bengal in den Städten Kalimpong und Darjeeling.

 

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15.December 2018
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